E-Mail-Validator: Syntax, Tippfehler und Wegwerf-Adressen

Füge eine Adresse oder eine Liste mit bis zu 200 Adressen ein. Jede wird auf Syntaxfehler, typische Tippfehler in der Domain und bekannte Wegwerf-Domains geprüft und, wenn du das Häkchen setzt, darauf, ob die Domain überhaupt E-Mails empfangen kann.

Was geprüft wird

SyntaxGenau ein @, auf beiden Seiten etwas, keine Leerzeichen, keine Punkte am Anfang, am Ende oder doppelt, und vor dem @ nur Zeichen, die RFC 5322 erlaubt. Der Teil vor dem @ darf höchstens 64 Zeichen lang sein, die ganze Adresse höchstens 254 (RFC 5321).
DomainMindestens ein Punkt, Teile aus 1–63 Buchstaben, Ziffern oder Bindestrichen, die nicht mit einem Bindestrich beginnen oder enden, und eine plausible Top-Level-Domain. Reservierte Namen wie example.com und .test werden markiert, weil sie nie E-Mails empfangen können.
TippfehlerDomains, die ein oder zwei Tastendrücke von einem großen Anbieter entfernt sind (gmial.com, hotmial.com, outlok.com, yahoo.con), bekommen einen Vorschlag „Meintest du …“.
WegwerfDie Domain wird mit derselben öffentlichen Liste von rund 10.000 Wegwerf-Domains verglichen, die auch unser Wegwerf-E-Mail-Checker nutzt.
MX (optional)Ob die Domain Mailserver veröffentlicht, E-Mails grundsätzlich ablehnt (ein „Null-MX“) oder gar nicht existiert. Die Servernamen selbst zeigt die MX-Abfrage.

Gültig, Prüfen oder Ungültig

Gültig heißt: Die Adresse hält sich an die Regeln, und nichts wirkt auffällig. Prüfen heißt: Technisch in Ordnung, aber wahrscheinlich nicht so gemeint oder auf Dauer keine echte Person dahinter, etwa bei einem Tippfehler-Vorschlag, einer Wegwerf-Domain, einem Funktionskonto, einer Plus-Adresse oder einer Domain ohne MX-Einträge. Ungültig heißt: E-Mails an diese Adresse kommen zurück oder werden von den meisten Formularen abgelehnt.

„Gültig“ bezieht sich auf Format und Domain. Es beweist nicht, dass das Postfach existiert oder jemand es liest.

Typische Fehler, die der Validator findet

Die meisten falschen Adressen in Anmeldeformularen sind nicht erfunden, sondern am Handy getippt: ein Komma statt eines Punkts (max@gmail,com), ein Leerzeichen nach der Autovervollständigung, ein fehlender Buchstabe im Anbieternamen oder .con statt .com. Wer einen Newsletter oder Shop betreibt, spart sich mit einer Prüfung direkt im Formular einen Bounce und einen verlorenen Kunden. Ein Hinweis wie „Meintest du gmail.com?“ behebt den Tippfehler, ohne jemanden auszusperren.

Aus Tabellen kopierte Listen bringen eigene Probleme mit: Anzeigenamen (Max Mustermann <[email protected]>), mailto:-Präfixe und verirrte Anführungszeichen. Der Validator entfernt Anzeigenamen und Präfix und sagt dir, dass er es getan hat.

Wegwerf-Adressen blockieren?

Meist nicht pauschal. Viele nutzen Wegwerf-E-Mails, um sich vor Spam zu schützen, und würden sich richtig anmelden, sobald sie dir vertrauen. Sanftere Optionen sind zum Beispiel, die Anmeldung zu erlauben, aber vor einer Testphase oder Auszahlung eine dauerhafte Adresse zu verlangen.

Häufige Fragen

Verrät mir das Tool, ob ein Postfach wirklich existiert?

Nein, und kein seriöses Web-Tool kann das zuverlässig. Der einzige Weg wäre, sich mit dem empfangenden Server zu verbinden und so zu tun, als würde man eine E-Mail senden (ein SMTP-„Ping“). Große Anbieter wie Gmail und Outlook antworten darauf absichtlich bei jeder Adresse mit „ja“, und der prüfende Server landet auf Sperrlisten. Am sichersten ist eine Bestätigungs-E-Mail: Klickt jemand auf den Link, existiert das Postfach.

Werden die eingefügten Adressen gespeichert?

Nein. Alle Prüfungen laufen in deinem Browser. Die Liste der Wegwerf-Domains ist eine statische Datei von unserer Website, und die optionale MX-Abfrage geht von deinem Browser direkt an den öffentlichen DNS-Resolver von Cloudflare, der nur den Domainnamen sieht, nie die ganze Adresse.

Warum steht bei einer gültig aussehenden Adresse „Prüfen“?

Weil sie gültig ist, aber einen zweiten Blick verdient: ein wahrscheinlicher Tippfehler in der Domain, eine bekannte Wegwerf-Domain, eine Funktionsadresse wie info@, die ein Team statt einer Person erreicht, oder eine Domain ohne Mailserver.

Warum lehnen manche Websites meine Plus-Adresse ab, obwohl das Tool sie als gültig zeigt?

Das Pluszeichen ist seit den 1980er-Jahren in E-Mail-Adressen erlaubt, aber manche Anmeldeformulare prüfen zu streng. Das ist ein Fehler im Formular, nicht in deiner Adresse.